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Die Gastgeber vor weiteren Belastungen
durch ausufernde Kosten und immer mehr Auflagen bewahren

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 Ein Gastgeber aus einer Bodenseegemeinde, Mitglied im Verein GUM, hat auf das Rundschreiben vom 21.07.2020 einige Gedanken dazu verfasst, die wir mit seiner Genehmigung, ohne namentliche Nennung, veröffentlichen dürfen.

An den Verein GUM e.V.
Vielen Dank  für die laufenden Infos.

Als Mitglied ist es für mich wichtig, die Gastgeber vor weiteren Belastungen durch ausufernde Kosten und immer mehr Auflagen zu bewahren.

* Wir haben derzeit in unserer Gemeinde noch keine Belastung durch die Kurtaxe und hoffen, dass es noch lange so bleibt.
   Bei uns müssen wir nur Meldescheine ausfüllen und diese für eine evtl. Kontrolle aufbewahren.

 Aus welchem Grund und für welchen Zweck die TI alle Daten der Gäste benötigt kann ich nicht nachvollziehen. Auch das Finanzamt will ja nur die Umsätze wissen jedoch keine Einzelheiten.
Ich könnte mir nur vorstellen, das die TI dann die Kurtaxe selbst bei den Gästen einzieht aber diese wälzt sie ja auf die Gastgeber ab,

* Auch bei uns geistert "Lohospo" herum. Es war eine Infoveranstaltung geplant, die jedoch wegen Corona noch nicht stattgefunden hat. Ich wäre auch nicht zu dieser Veranstaltung gegangen.

Seit Jahren arbeite ich mit dem Buchungssystem XXX und bin damit zufrieden. Das System bietet alles was wir brauchen und ist nicht überladen. Außerdem ist es zu einem akzeptablen Preis zu haben und die Inhaberin ist bei etwaigen Problemen und Wünschen immer zu erreichen.
Wenn nun auf "Lohospo" umgestellt werden sollte, ist dies mit erheblichen Mehrkosten verbunden und der Nutzen wird m.E. gering bzw. kontraproduktiv sein. Ein funktionierendes System soll man nicht ändern.

* Ich frage mich, was die vielen Mitarbeiter (lt. Internet 9 Personen) der DBT während  der Corona Einschränkungen alles gearbeitet haben.
In den Medien wurde immer nur von Nord- und Ostseeurlaub berichtet, der Bodensee jedoch nicht oder nur selten erwähnt.
Von meinen Internetportalen habe ich mehr Informationen erhalten und der Einsatz für ein Ende des Vermietungsstopps war ungleich höher. Auch wurden entgangene Umsätze abgefragt um bessere Argumente für die Öffnung zu haben.

* Während der Corona - Einschränkungen ist mir wieder einmal mehr klar geworden, wie wenig Unterstützung wir von den öffentlichen Seiten (Bodensee-Linzgau Tourismus, DBT) erhalten und was wäre, wenn wir uns auf diese verlassen würden.

Ohne die privaten Internetportale könnten wir die Vermietung einstellen.








 


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