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Bericht zum Treffen des GUM Vorstandes und einzelner Mitglieder mit Bürgermeister Männle

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 Bericht zum Treffen der GUM-Mitglieder mit Bürgermeister Männle am 16.07.2020 im Gasthof Seehof

Zum Treffen mit BM Männle waren 9 Mitglieder vom Verein GUM und der BM Männle im Gasthof Seehof zusammengetroffen um die Probleme der vergangenen Jahre anzusprechen und Lösungen für eine bessere Zukunft zu finden.

Dazu hatten einige Mitglieder eine Vorbesprechung am 13.07.2020 ebenfalls im Gasthof Seehof vorgenommen und die anzusprechenden Punkte besprochen.

Der Vorstandsvorsitzende Herbert März moderierte die Sitzung und begann mit der Begrüßung des BM und dankte ihm für die spontane Bereitschaft zu diesem Gedankenaustausch. Anschließend stellte er dem BM die Mitglieder vor und gab ihm die Gelegenheit sich zu seinem neuen Amt zu äußern.

Der BM berichtet über seine Erfahrungen und stellte fest, dass er nicht erwartet hatte, dass so viele Fragen zwischen Verwaltung und Bürgern noch ungeklärt sind. Er wäre aber Bereit eine Basis zwischen den unterschiedlichen Gruppen zu suchen und den Umgang miteinander zu verbessern. Auch teilte er mit, das er sich über sein Aufnahme in der Gemeinde sehr freue.

Dann erläuterte Herbert März die für den GUM Verein vorrangigen Punkte.

Zuerst die Bearbeitung der Härtefälle und restriktive Auslegungen der manuellen Meldungen, von denen besonders ein Campingplatz-Vermieter und andere Kleinvermieter betroffen sind.
Die bessere Vorgehensweise wie von der Gemeinde Meersburg, Bad Krotzingen, Baden-Baden u.a. wurde erläutert.
Des weiteren wurde die Trennung von Melderecht und Abgabenrecht (Kurtaxe) erörtert und der damit verbundene Verstoß gegen die Datenschutz-Grundverordnung in Bezug auf die von der Gemeinde geforderte Meldung der Gästedaten, die für die Erstellung der Kurtaxe-Abrechnung nicht benötigt wird. Hier wurde auf die Dringlichkeit einer Lösung hingewiesen.

BM Männle hat die Streitpunkte zu Kenntnis genommen, konnte aber auf Grund der Kürze seiner Amtszeit und der noch anhängigen Gerichtsverfahren keine konkreten Lösungsvorschläge unterbreiten, da er die Sachlage noch weiter prüfen muss.
Er äußerte aber seine Bereitschaft sich für ein gutes Miteinander und für eine gute Lösung einzusetzen.

Im weiteren Verlauf wurden weitere Punkte von einer Prioritätenliste des GUM-Vereins vorgetragen.

Hier wurde das Gastgeberportal Bodensee.de und die Ankündigung eines neuen Portals "Lohospo", das ohne Absprache mit den Gastgebern erfolgte, besprochen.
Die Vernachlässigung der Nachhaltigkeit im Tourismus (fehlende strategische Ausrichtung) war ein weiteres Thema.
Dann wurde auch der finanzielle Aufwand für die Tourist-Information, der ca. 50 % der Kurtaxe ausmacht und personell überdimensioniert ist, angesprochen. Hier wurde auch auf die Einnahmen- und Kostensituation insbesondere in Bezug auf die Corona-Situation hingewiesen.
Es wurde dem BM empfohlen ein Notfallkonzept für eine eventuelle zweite oder gar dritte Corana-Welle vorausschauend zu erstellen und sich mit der Möglichkeit der Kurzarbeit für Mitarbeiter der TI sowie eines Hygienekonzeptes zu befassen.
Auch die Defizite bei der Grundversorgung der Gäste und Einheimischen kam zur Sprache.
Die Anregung zu einem gesunden Egoismus gegenüber anderen Seegemeinden und die Herausstellung der attraktiven Alleinstellungsmerkmalen von Uhldingen-Mühlhofen wurde hervorgehoben.
Der Verhältnis zwischen GUM und Gemeinderat muss sich dringend verbessern.
Eine EBC-Karte wird vom GUM-Verein abgelehnt und laut BM Männle auch in diesem Jahr kein Thema sein.

BM Männle hat sich zu den Stichpunkten viele Notizen gemacht und versprach sich mit der Materie auseinander zu setzen. Er will auch zu einem besseren Verhältnis beitragen und mit der GUM im Gespräch zu bleiben.

Dafür und für seine Teilnahme an dem Gespräch wurde ihm von den Mitgliedern herzlich gedankt.








 


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