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Sipplingen: 35 Vermieter sollten für die DBT allein bezahlen

 

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Sipplingen: 35 Vermieter sollten für die DBT allein bezahlen.

Peter Groß – 14.11.2018

Was haben die Einwohner von der Deutschen Bodensee Tourismus GmbH (DBT) und Echt Bodensee Card (EBC) ? Nichts außer höheren Mieten, weniger Geld in der Gemeindekasse, zu hohe Kosten für den ÖPNV, bei Eintrittsgeld und auch für die Kinderbetreuung. Zu den schlechten Eigenschaften des Südkurier gehört, dass mit der Überschrift: "Überlingen: Große Mehrheit der Vermieter befürwortet weiterhin die Echt-Bodensee-Card" versucht wird, für eilige Überschriftenleser eine Tatsachenbehauptung in die Welt zu schicken, dass Überlingen sich der DBT angeschlossen hat. Das erinnert irgendwie an das Zentralorgan der damaligen SED, Neues Deutschland, in dem man zwischen den Zeilen lesen musste um wenige Tatsachen herauszupicken. Muss man jetzt beim Südkurier erwarten, dass er seine Stellung als Parteiblatt des Landrats und seiner DBT ausbaut?

Überlingen ist weit davon entfernt der DBT beizutreten. Der Ort der der DBT gegen den erklärten Willen einiger Gemeinderatsmitglieder, mindestens zweier großer Hotelbetriebe und Vermieter beigetreten ist, hört auf den Namen Sipplingen. Wenn man der Logik des Südkurier folgt, sind es 35 von 85 Vermietern (78 %?), die eine EBC für ihre Gäste EBC wollen. Folglich 50 Ablehnungen oder Enthaltungen.

Man könnte fragen warum Einheimische einen "Waben preis" von 1,93 Euro und damit 15,40 Euro für das gesamte Netz und nicht Touristen gleichgestellt, 75 Cent bezahlen. Es scheint 35 Vermieter hoffen mit Zustimmung des Bürgermeisters Oliver Gortat und eines Teils des Gemeinderats zu Lasten der Gemeindekasse ein "Schnäppchen" machen zu können. Alle Einwohner bezahlen für Gastgeschenke der Gemeinde. Für Leistungen der TI und DBT vermutlich doppelt, denn viele Arbeiten braucht die TI nicht mehr zu erbringen. In der Gemeinde ist wegen des mangelnden Angebots von Handel - und Dienstleistern, neben den Einnahmen der Gastgeber kein wirksamer Vorteil für Einwohner, den örtlichen Handel oder Arbeitsplätze feststellbar. Ich meine, es wäre gerecht, dass diese 35 Vermieter, für Leistungen von DBT und TI nach dem Prinzip "wer bestellt, der zahlt" in Anspruch genommen werden.

Es gab in früheren Zeiten Fremdenverkehrsvereine, die aus Mitgliedsbeiträgen finanziert wurden. Bis Bürgermeister und Gemeinderäte am Stammtisch erkannten, dass die Einwohner einer Gemeinde eine unerschöpfliche Quelle für Sonderabgaben, finanzielle Abenteuer und Aufsichtsratspöstchen sein könnten.

Es ist auch im Bodenseekreis feststellbar, dass Gemeinderäte am Prinzip einer vermuteten undurchsichtigen Kumpanei keinen Gefallen finden, sich unwohl fühlen, wenn sie als Chorknaben einer intransparenten Verwaltungsbürokratie oder für selbstherrliche Politiker falsche Töne zu Gehör bringen müssen.

Inzwischen gibt es für Menschen, die gern zwischen den Zeilen lesen oder mehr Objektivität wünschen viele gute und unentbehrliche Initiativen im Internet. Einige möchte ich nennen: www.forum-langenargen.de , Büb+ der Bürger für Überlingen, seemoz aus Konstanz oder www.gastgeber-uhldingen-muehlhofen.de . Übrigens, es gibt viele Vermieter, die nicht nach den Vorgaben des Landrats und der DBT im "Trüben fischen" und allein aus diesem Grund alle Unterstützung wert sind.

 

 

 

 








 


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