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Etwas Weltkultur wäre für Uhldingen ein echter Wertzuwachs

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Etwas Weltkultur wäre für Uhldingen ein echter Wertzuwachs
Peter Groß für das Forum des Gastgeber Uhldingen – Mühlhofen e.V. - 16. Mai 2018

Wer so wie ich gelegentlich durch die Metropolen streift, dem springen sie ins Auge, jene Stadtvillen, von denen es immer weniger gibt und die einen hohen kulturellen Wert für jede Gemeinde oder Nachbarschaft haben.

Das Hesse – Haus in Gaienhofen, das Kattenkabinet in Amsterdam, das alte Café Einstein in Berlin. All jene dauerhaften touristischen Attraktionen, die Generationen von Gästen dazu bewegen einen Ort ein zweites, drittes Mal oder öfter zu besuchen, weil man an diesem Ort eine zweite Heimat gefunden hat.

Noch gibt es das alte Rathaus in Unteruhldingen, jenen geschichtsträchtigen Ort, den man sofort in ein Weltgästehaus verwandeln könnte, der als Attraktion ersten Ranges die alte Gemeinde um ein Vielfaches reicher machen könnte, als es die Millionen teure Tourist – Information vermag.

Warum also dieses Haus nicht zu einem Gästehaus für die Kunst-, Kultur- oder Geisteswissenschaften entwickeln?

Warum nicht ziehenden Handwerksgesellen eine Unterkunft auf Zeit bieten? Wegen der Kosten? Fahren nicht täglich und stündlich Busse für kostenlose Touristenbeförderung leer durch die Gemeinde und kosten jährlich zehntausende Euro Standgebühr? Gibt es nicht immer noch Geschenke, wie Gratisfahrten für Touristen anderer Gemeinden mit der Echt Bodensee Card, für die von der Deutschen Bodensee Tourismus GmbH keine Kompensation erfolgt.

Wurde nicht kürzlich die Kurtaxe erhöht ohne den Gästen vor Ort einen zusätzlichen Gegenwert zu bieten.

Wie viele bezahlte Veranstaltungen fanden im Welterbesaal statt oder sind für dieses Jahr geplant ? Bisher ist für dieses Jahr noch eine Veranstaltung im September geplant. Ansonsten steigen die Personal-, Unterhalts- und Ausbaukosten in unbekannte Höhen.

Es wäre eine nicht geringe Chance der Gemeinde zu großer Bekanntheit zu verhelfen, in dem sie vielleicht einer Schriftstellerin auf dem Weg zum Nobelpreis eine Unterkunft auf Zeit bietet? Man denke nur an das Droste-Hülshoff-Häuschen als Touristen - Magnet . Damit könnte man der Seegemeinde einen intellektuellen Mittelpunkt in der Bodensee - Region schenken. In einer Zeit, in der es schon genügt einen einzigen Bestseller im Internet zu platzieren, ist das ein nicht zu unterschätzender Wettbewerbsvorteil.

Ich kenne sie recht gut, diese heimlichen Orte agiler Computer Spieleentwickler. Geborgen in historischem Ambiente laufen sie oft zur Höchstform auf. Es ist ein faszinierendes, junges Volk intellektueller Designer*Innen mit dem Hang zu Nostalgie und historischen Fundamenten.

Warum wohl haben sich alte Fabriketagen so vorteilhaft entwickeln können?

Nur Mut, liebe GemeinderätInnen, Herr Bürgermeister Lamm, als mögliche Feingeister und Kulturliebhaber müssten Sie doch diese einmalige Chance wahrnehmen und der Gemeinde eine Institution hinterlassen, die weltweit intellektuell und künstlerisch "Fußabdrücke" hinterlassen könnte.

 

 

 

 

 








 


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