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Die neue Zukunft der Fahrpreisgestaltung !

 


Die neue Zukunft der Fahrpreisgestaltung !

Aus welchem Grund ist Gastgeber Uhldingen-Mühlhofen e.V. so erfolgreich?
Die Gastgeber haben sehr früh auf soziale Kompetenz geachtet, ohne den technischen Fortschritt aus den Augen zu verlieren. Dabei bedeutet soziale Kompetenz einen bedarfsgerechten, preisgünstigen Nahverkehr bereitzustellen, wie er in der  Vierländerregion erfolgreich praktiziert wird. Der Tarif des Verkehrsverbund  Vorarlberg , nennt einen Jahresbetrag für Berufspendler von 365 Euro. Auszubildende, Schüler und Teilnehmer freiwilliger Dienste bezahlen nur einen geringen Kostensatz. Das günstiger Nahverkehr auch in anderen Baden-Württemberg Regionen möglich ist, zeigt der Tarif des Verkehrsverbund Freiburg mit 575  Euro. Beide sind ein Vielfaches größer als der Verkehrsverbund bodo, dessen Jahresabo fast 1.300 Euro kostet. Übrigens kosten die Touristenkarten KONUS nur 36 Cent und VHB 40 Cent.

Mit dem Forum Langenargen in einem Boot. Wir rudern in die gleiche Richtung
Ich möchte zunächst von einem Bürgerforum sprechen, weil die besonderen Leistungen der Einheimischen zugunsten der Gastfreundschaft mehr Beachtung fordern. Was wäre die Gemeinde ohne die zahllosen ehrenamtlichen Leistungen.
Ein Beispiel sind die Menschen der Greenpeace Gruppe. Ich möchte hier Frau Visser, die  regelmäßig zu Müllsammlungen für ein sauberes Ortsbild ruft, nennen. Eigentlich eine Aufgabe, die aus der Kurabgabe zu bezahlen wäre. Nur meinen die Herren Krafft,  Jost u.a. anscheinend, dass davon besser Messebesuche mit der Deutsche Bodensee Tourismus GmbH bezahlt werden sollen und sie als Messehostessen die bessere Figur machen. Eine Antwort auf die Frage, wer diese Nebenkosten der DBT finanziert hat bleibt offen. Ebenso alle weiteren Geldgaben der Gemeinde für Personal,  Bürodienstleistungen, Raummiete - auch für Presseveranstaltung zugunsten der EBC.

Die Echt Bodensee Card Nein Danke Gemeinschaft hat Mitstreiter in Sipplingen
Es ist kein Geheimnis, dass auch in der vergleichbar kleinen Bodenseegemeinde mutige Gegner der Deutschen Bodensee Tourismus GmbH zu finden sind, die über gute Kenntnisse kaufmännischen Rechnens verfügen. Der Widerstand vieler Städte und Gemeinden im Bodenseekreis richtet sich nicht gegen Gästekarten im Allgemeinen, sondern gegen die DBT, dem steigendem Finanzbedarf, ohne dass man erkennen kann wie der Kostenaufwand aus Gesellschaftereinlagen und Darlehen einen  Ausgleich findet. Es ist zu befürchten, dass als Vorbild  der Flughafen Friedrichshafen dient, dem man gerade zwei Millionen spendierte – ohne Aussicht auf geschäftlichen Erfolg. Öffentliche Mittel sollten dem Gemeinwohl dienen. In Sipplingen steigen die Abgaben  mittelständischer Normalverdiener (Kindergarten, Fahrtentgelt, ÖPNV). Diese kann man heimatlos machen (Mietentwicklung) und künftig ohne deren ehrenamtliches Engagement, das auch die Feuerwehr einschließt, auskommen. Das bedeutet aber auch Rollladensiedlung mit „Späti“ - nur in der Urlaubszeit und privaten Sicherheitsdienst.

Das neue Ticketsystem des Landes Baden-Württemberg
Wie in vielen anderen Bundesländern investiert das Land in elektronische Fahrgeld Managementsysteme. Dabei wird das langfristige Ziel verfolgt, dass die Bürger ein und dasselbe Medium trotz unterschiedlicher Tarife in allen Verkehrsverbünden nutzen können. Wer ein Ticket in Heilbronn kauft, soll es auch am Bodensee nutzen. Für diesen Verbund übergreifenden Einsatz wird ein entsprechendes Hintergrundsystem für den raschen Datenfluss zwischen allen Beteiligten aufgebaut und bei der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (!) eingerichtet. Es bedarf künftig keiner Deutschen Bodensee Tourismus GmbH, um die Abrechnung zwischen Gemeinde und Verkehrsverbund zu regeln. Dieses Geld kann in vollem Umfang eingespart werden. Der Mitnahmeeffekt, dass persönliche Daten an ein privates Unternehmen zur freien Nutzung geleitet werden entfällt. Das Vorhaben ist in vielen Gemeinden bekannt und war ein Grund für die Ablehnung der Echt Bodensee Card. Bis 2021 soll ein einheitliches Tarifsystem für ganz Baden-Württemberg eingerichtet sein – ohne Fehlinvestitionen, wie in eine DBT oder Doppelbelastungen durch DBT/Tourist Info.

Wer leistet die Ausgleichszahlungen für die Echt Bodensee Card ?
Wenn eine normale Tageskarte für das bodo-Gesamtnetz 15 Euro kostet,  wie viele Touristen müssen dann 75 Cent bezahlen bis die bodo - Rechnung aufgeht? Bei der DBT und bodo wird es solidarisch genannt, weil man meint erkannt zu haben, dass der überwiegende Teil der Gäste die EBC nicht nutzt. Würde man sonst nur einen EBBus stündlich – in den Sommerferien, oft mit vielem Umsteigen – zusätzlich anzubieten?
Der erste durchgehende Kurs fährt um 9:45 Uhr, der letzte um 15:45 ab Langenargen. Der letzte durchgehend Bus fährt von Bodman-Ludwigshafen um 15:40 nach L A .
Oder spekuliert man darauf, dass die normal zahlenden Tagestouristen und Berufspendler noch enger zusammen rücken, auch aus dem Grund, dass z.B. die Kurse der Schülerfahrten entfallen? Aus welchem Grund greift man den Eltern in die Haushaltskasse, die für ihre Kinder bereits ein Baden-Württemberg Ferienticket 2017 zum Preis von 29,90 Euro erworben haben? Neben vielen Gratisleistungen sind auch Schiffskurse inkludiert. Es gibt weitere Karten, wie die Bodensee Erlebniskarte in verschiedenen Versionen, die bedarfsgerecht und freiwillig erworben werden können. Viele Attraktionen bieten Vorteile, nur aus dem Grund, dass man einen Fahrschein des ÖPNV vorzeigt.

Gastgeber-Forderung: Schüler Ferien Ticketbesitzer von der Kurtaxe ausnehmen
Schüler, die ein Schüler Ferien Ticket für 29.90 Euro erworben haben, sollten von der Kurtaxe Erhöhung in der Ferienzeit zum Nachteil der EBC ausgenommen werden. Sie besitzen bereits einen Fahrschein mit Geltung für das gesamte Verkehrsnetz in Baden-Württemberg und einige Destinationen in Bayern, Österreich und der Schweiz.
Dieses Ticket kann von allen Schülern erworben werden, durch Vorlage eines Schülerausweises oder anderer Nachweise über den Besuch einer deutschen Schule. Das gilt auch für Schüler aus anderen Bundesländern bis 22 Jahre. Eine Möglichkeit für hellwache Gemeinderäte ihren Ort als familienfreundliche Gemeinde zu präsentieren.
Vgl.: www.schueler-ferien-ticket.de

Die Luft wird  dünn und staubig in den nächsten fünf Jahren
Die Bautätigkeit auf verschiedenen Bahnstrecken wird zu einer großen Belastung führen und häufigen Bus Ersatzverkehr mit sich bringen. Wer meint, dazu auch noch die höchsten Kurtaxe abgaben in Deutschland fordern zu dürfen, der wird hohe Buchungsrückgänge hinnehmen müssen. Die Gemeinde Langenargen, wie auch andere
kleine Gemeinden sollten im Blick behalten, dass die hohen Übernachtungszahlen auf eine vergleichsweise geringe Zahl von Ankünften (2016 fast 55.000 ) gründen und die Aufenthaltsdauer seit Einführung des Echt Bodensee Card rückläufig ist. Wenn der Tourismuschef Frank Jost über eine durchschnittliche Aufenthaltsdauer von 4,65 Tagen  schwärmt, fürchtet er bereits einen Rückgang um 1.000 Übernachtungen bzw. den Rückgang auf 3,5 bis vier Tage.

Mit dem GUM e.V. und seinen vielen Freunden in eine sichere Zukunft
Verantwortliche Bürgermeister, Gemeinderäte und Tourismusexperten haben immer ein offenes Ohr für drängende Zukunftsfragen und sind nicht weiter entfernt als Ihr Smartphone oder E-Mail-Sender.


(PeG)

 

 

 

 

 








 


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