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Gastgeberverein begrüßt hochranige SPD - Delegation

 

 

Pressemitteilung
Gastgeber Uhldingen Mühlhofen e.V. (GUM e.V.)
18. Januar 2017

Gastgeberverein begrüßt hochrangige SPD - Delegation

Der Gastgeber Uhldingen-Mühlhofen e.V. begrüßt das entschlossene Handeln der SPD, sich mit einer hochrangigen Delegation von dem beklagenswerten Zustand der Bahnverbindung Friedrichshafen bis Singen einen ersten persönlichen Eindruck zu verschaffen. Es gibt viele Möglichkeiten für sofortige Verbesserungen. Die Öffnung der Wartehallen in den Bahnhöfen Markdorf, Salem, Uhldingen-Mühlhofen um nur wenige zu nennen oder um eine bessere Akzeptanz des Öffentlichen Nahverkehrs bei der einheimischen Bevölkerung zu erreichen, die Anpassung der Fahrentgelttarife an die Modelle des Regio Verkehrsverbund Freiburg oder auch VVB Vorarlberg. Bei einem Jahrestarif von 555 Euro (Freiburg) oder 365 Euro (Vorarlberg) wurden nach Erfahrung, nicht nur dieser zwei Verkehrsverbünde, viele neue Fahrgäste gewonnen.

Dabei sind für den Umweltschutz bedeutende Vorteile ganzjährig und nicht wie beim Projekt Echt Bodensee Card (EBC) nur durch Touristen, wenige Monate in der Hauptsaison, möglich. Warum bei Bündnis 90 / Die Grünen kein Problembewusstsein erkennbar ist bleibt unverständlich. Jedenfalls verschließen sich die Kreistagspolitikerin Hecht-Fluhr und das Martin Hahn (MdL) gefolgt von ihren Gemeinderäten den vernünftigen Argumenten einer nachhaltigen Verbesserung des ÖPNV im Kreis. Anstelle einer nur vermuteten Innovation EBC nachzurennen haben viele Regionen die neuen Erfordernisse der Zeit durch den Vorteil preisgünstiger und sozial verträglicher Tarife für Alle erkannt und umgesetzt. Die GRÜNEN können bei dem Problem einer gravierend schlechten Leistung auf der Bodensee Gürtelbahn durch überaltertes und störanfälliges Zugmaterial nicht einfach wegschauen und wären gut beraten das EBC – Projekt zu beenden, bis attraktive Angebote der Deutschen Bahn und des Verkehrsverbundes bodo umgesetzt sind. Grottenschlecht aber fast umsonst bringt mehr Nach- als Vorteile.

Immerhin hoffen wir auf einen positiven Erkenntnisgewinn bei den Kreistagspolitkern Norbert Zeller und Dieter Stauber, die sich für eine Anpassung der Strecke an die Kundenwünsche des 21. Jahrhunderts wenigstens schon argumentativ stark machen.
Nicht zuletzt bewirken kostengünstige Tarife eine deutlich bessere Binnennachfrage und auch die Möglichkeit durch ersparte Kosten z.B. eine nachhaltige Verbesserung der Altersbezüge durch die Einzahlung freiwilliger Beiträge in die Rentenversicherung zu erreichen. Es bedarf keines eigenen, regionalen e-Fahrgeldmanagement-Systems wenn das Bundesverkehrsministerium nach einer deutschlandweiten Lösung sucht und zahllose Versuche bereits gescheitert sind, zuletzt ein Projekt der Deutschen Bahn.

Es sollte im Kreis und den Gemeinden bekannt sein, dass fast kein Gastgeber im Tarifgebiet bodo den Öffentlichen Nahverkehr unter den heutigen Bedingungen empfehlen kann ohne den Zorn seiner Gäste fürchten zu müssen. Nach einem Ausflug mit der EBC und der Inanspruchnahme von drei Rabattvorteilen, jeweils 50 Cent, werden sie enttäuscht zurückkehren. Selbst die Deutsche Bodensee Tourismus GmbH muß  feststellen, das mehr als drei „Attraktionen“ täglich, mit dem ÖPNV nicht erreichbar sind. Auch das könnten die SPD Bahn - Tester sehr leicht feststellen und der Echt Bodensee Card so wie der Deutschen Bodensee Tourismus GmbH endgültig das Vertrauen entziehen.

 

 

 








 


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